Keine Ruhe in Jerusalem

Nach den Unruhen der letzten Wochen um den Zugang zur al-Aqsa Moschee in Jerusalem hat die Gewalt in Israel-Palästina nun eine neue Qualität erreicht. Noch sind die Äußerungen der radikalen Linken in Deutschland verhalten. Ein Diskussionsbeitrag zu vorhersehbaren Reaktionen.

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IS-Faschismus, koloniale Herrschaft und revolutionäre Befreiung – Teil 3

Für die Situation der radikalen Linken ist die Frage nach der militärischen Intervention nicht die einzig Entscheidende. Denn sowohl diejenigen Linken die jetzt einen Stopp des US-Bombardement fordern, und außer pazifistischen Phrasen für den realen Krieg, der sich derzeit entfaltet, nichts übrig haben, als auch diejenigen die eine Intervention offen befürworten (und seien es nur Luftschläge), überschätzen ihre reale Wirkungsmacht deutlich. Teil 3 und Schluss des Diskussionsbeitrags zum „Islamischen Staat“ Weiterlesen

IS-Faschismus, koloniale Herrschaft und revolutionäre Befreiung – Teil 2

Die Realität der post-kolonialen Welt, ob im Nahen Osten oder anderen Teilen der Welt, ist weiterhin Bedingung für die bürgerlich-westliche Welt mit ihren Vorstellungen von Menschenrechten, ihren sozialen und kulturellen Freiheiten und Möglichkeiten – so begrenzt sie auch seien mögen. Teil 2 eines dreiteiligen Diskussionsbeitrags.

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IS-Faschismus, koloniale Herrschaft und revolutionäre Befreiung – Teil 1

In der radikalen Linken herrscht eine gewisse Einheit über die aktuelle politische Lage im Nahen Osten – doch es ist eine trügerische Einheit. Denn sie basiert auf unterschiedlichen Bedeutungen und Werturteilen, die unter nicht genauer definierten Worten zusammenfallen. Um eine Politik zu entwickeln, mit der wir hier auf die Situation, die der „Islamische Staat“ hervorgerufen hat, reagieren können, scheint es deshalb sinnvoll, einen Schritt zurückzutreten und die Frage aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus zu betrachten. Teil 1 eines dreiteiligen Diskussionsbeitrags.

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Wem gehört Mandelas Erbe?

Man kann nicht über den Tod Mandelas reden, ohne den Rassismus zu diskutieren. Die Art und Weise diese Fragen zu diskutieren, nimmt allerdings im westlichen Raum – und auch in der Linken – schnell problematische Züge an. Ein Diskussionsbeitrag zu kolonialen Denkstrukturen in der Betrachtung Nelson Mandelas. Weiterlesen

The Obama Administrations Drone War: Continuity of Bush and 9/11

When President Obama took office in 2008 many expected him to depart sharply from the politics of his predecessor, former President George W. Bush. But for varying reasons, this has not taken place. This paper will analyze through the example of Obamas Drone War a few – though probably not all – of those reasons.

Starting with a comparison of both Presidents, or rather by viewing the development of U.S. counter-terrorism policies under both Administrations starting from the attacks of September 11 2001, it will be shown that Obama did in fact not depart from many policies of Bush, but adapted and modified them. Additionally, that these policies represent an expansion of presidential power, rooted in the events of 9/11. Weiterlesen

Protest gegen Vietnam: StudentInnenprotest oder Klassenkampf?

Viel wurde bereits zu den Protesten und Kämpfe gegen den Vietnam-Krieg geschrieben. Gedacht wird dabei oft an langhaarige StudentInnen oder Veteranen wie Ron Kovic, bekannt durch sein Buch und den gleichnamigen Film Born on the 4th of July. Im Folgenden soll aber die Schnittstellen studentischen und working class Protests beleuchtet werden. Wichtig waren daher vor allem Akteure des Protests. Wer waren sie? Aus welcher Klasse, welchem Milieu, welchem sozialen Hintergrund stammen sie? Haben die StudentInnen auf den Protest der GIs gewirkt oder nicht? Wie haben sie ArbeiterInnenproteste unterstützt? Und aus welchem Background kamen die AktivistInnen der ArbeiterInnenklasse – und wie standen sie zu den StudentInnen? Weiterlesen