Der „engste Verbündete in Asien“

Die globale Wirtschaftskrise seit der Pleite der Lehman Brothers 2008 verändert nicht nur die internationalen wirtschaftlichen Beziehungen, sondern auch die politischen Beziehungen der Staaten zueinander. Der innenpolitische Druck auf einen ausgeglichenen Finanzhaushalt einerseits wie die verstärkte Notwendigkeit den Pazifikraum gegenüber der Volksrepublik China zu kontrollieren, hat die Herangehensweise der USA vor allem gegenüber Südkorea bereits maßgeblich verändert. Der Republik Korea wird mehr Unabhängigkeit zugestanden, während man sich weiter politisch wie wirtschaftlich annähert. Doch diese größere Entscheidungsmacht birgt natürlich auch Gefahren für die Elite der USA, wenn sich die EntscheidunsträgerInnen in Südkorea von ihrem Patron abwenden.

 

1. Einleitung

Die globale Wirtschaftskrise verändert nicht nur die internationalen wirtschaftlichen Beziehungen, sondern auch die politischen Beziehungen der Staaten zueinander. Dies erklärt sich dadurch, dass Politik in letzter Konsequenz von wirtschaftlichen Erwägungen geprägt wird.

Gerade in der internationalen Politik ist der Druck wirtschaftlicher Interessen besonders groß. Als Vertreter der jeweiligen nationalen Wirtschaft sind die Staaten zu einem Wetteifern um Rohstoffe, geostrategische Gebiete, Aufträge und Allianzen gezwungen. Würden sie sich dieser Konkurrenz entziehen (ohne das bestehende System zu bekämpfen), wären sie dem Untergang geweiht.

Insbesondere mit dem wirtschaftlichen Wachstum der Volksrepublik China, steigt erneut die Notwendigkeit den Pazifikraum militärisch wie politisch abzusichern, um sich auch der wirtschaftlichen Dominanz in Asien weiterhin sicher sein zu können. Dabei spielt natürlich auch das stalinistische Regime in Nordkorea eine große Rolle, wird sein militärisches Aufbegehren doch immer wieder als Legitimation für militärische Aufrüstung genutzt.

Gleichzeitig hat die globale Wirtschaftskrise, die nur zusammen mit dem Aufstieg der VR und dem Abstieg der USA erklärt werden kann, die bisherigen Beziehungen und Interessen aus dem Gleichgewicht geworfen. Der Bail-Out der Banken hat einerseits ein riesiges Loch in den Finanzhaushalt vieler Industriestaaten gerissen und es herrscht innenpolitischer Druck eben diesen Haushalt wieder auszugleichen.

Der innenpolitische Druck auf einen ausgeglichenen Finanzhaushalt einerseits wie die verstärkte Notwendigkeit den Pazifikraum gegenüber der Volksrepublik China zu kontrollieren, hat die Herangehensweise der USA gegenüber Südkorea bereits maßgeblich verändert. So wird versucht, die militärischen Kosten in der Asienregion zu reduzieren und teilweise die politische Verantwortung regionalen Mächten zu übergeben.

Was die USA sich in der Asienregion wünschen, ist eine Stellvertretermacht, die ihre Interessen durchsetzt. Diese Macht soll allerdings verlässlich sein und dies erfordert eine politische Annäherung. Dies kann jedoch nur geschehen, wenn sich die (wirtschaftlichen) Interessen Südkoreas mit denen der USA überschneiden und verflechten.

Denn diese größere Entscheidungsmacht birgt natürlich auch Gefahren für die Elite der USA: wenn sich die EntscheidunsträgerInnen in Südkorea von ihrem Patron abwenden. Wenn sich China als die profitablere Großmacht heraus stellt, könnte dies enorme Schwierigkeiten für die USA mit sich bringen.

Ich will im Folgenden einerseits die Neuausrichtung seit dem Beginn der Wirtschaftskrise festhalten und andererseits die Entwicklung bis heute durch konkrete Beispiele beleuchten. Dies ermöglicht es, die politischen Entscheidungen der letzten Jahre in einem stimmigen Bild zu sehen und außerdem die derzeit noch offenen Fragen für die USA wie Südkorea zu konstatieren. Durch Beschäftigung mit diesen Fragen wird auch deutlich, wie sich der Einfluss der USA auf die inner-koreanischen Beziehungen heute gestaltet.

 

2. Wirtschaftskrise & Neuausrichtung

Mit der Pleite der Lehman Brothers Bank 2008 brach die Wirtschaftskrise, die den Kapitalismus erfasst hat, mit aller Kraft hervor. Nur zwei Monate später, im November 2008, wurde Barack Obama zum 44. Präsidenten der USA gewählt. Schon vor der Wahl machte er sich in der „internationalen Gemeinschaft“, d.h. vor allem der politischen Elite verbündeter Staaten, durch Forderungen nach mehr Multilateralismus, beliebt.

Seit 2001 haben die USA für ihre Kriege in Afghanistan und dem Irak über eine Trillion Dollar für die Kriege in Afghanistan und dem Irak ausgegeben. Zusätzlich wurden bereits 2008 $250 Milliarden in das Bankensystem investiert, um einen Meltdown an den Finanzmärkten zu verhindern. Wie in vielen anderen industrialisierten Staaten ist der Finanzhaushalt der USA enger geworden.  Dies wirkt sich in mehrerlei Hinsicht auch auf die Beziehungen zu Nord- und Südkorea bzw. die Rolle der USA in Ost-Asien aus.

Truppen in Asien

Bereits kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges gingen US SicherheitsberaterInnen davon aus, dass für die Sicherheit, Macht und Stellung der USA in der Welt, ein Verteidigungsring aufgebaut werden müsse, der die USA vor Außenangriffen schützen würde. Es ging dabei u.a. um Militär und See-Basen in der Pazifikregion, wie sie dann in Japan und Südkorea auch errichtet wurden. So sind derzeit in Südkorea 28.500 US-Truppen stationiert. [1]

Offiziell ist ihre Aufgabe natürlich der Schutz der Republik Korea, weiterführend sollen sie aber auch andere Gegner abschrecken. Historisch war das die Sowjetunion, heute sind die von den USA als Gefahr wahrgenommenen Gegner vielfältiger. Zur Aufgabe dieser Basen gehört natürlich auch die Sicherung von Einfluss und Zugriff auf Ressourcen, insbesondere im Kriegsfall.[2] Zusammen mit den 28 Tausend Truppen in Korea, sind in der Pazifikregion 44.537 US Einheiten stationiert[3], die nicht nur für eine Abwehr sorgen, sondern auch die Kontrolle über die Seewege dort aufrecht halten sollen.

Diesem umfangreichen Sicherheitsring wurde durch die Wirtschaftskrise und den damit verbundenen nationalen wie internationalen Veränderungen ein Riegel vorgeschoben. Sowohl die Republikanische als auch die Demokratische Partei sind in letzter Konsequenz für einen schlankeren Haushalt und ein enges Budget, um die Löcher im Haushalt zu stopfen – oder dies zumindest zu versuchen. Zwar werden die meisten Kürzungen vermutlich die arbeitende Bevölkerung betreffen, aber auch das Militär kommt um diese neuen Beschränkungen nicht herum.

So planen die USA eine Kürzung des Militärhaushaltes um $400 Milliarden Dollar.[4] Wo genau diese Kürzungen durchgeführt werden, ist noch nicht klar. Klar ist nur, dass diese Kürzungen nicht gleichmäßig, sondern nach außenpolitischen Prioritäten und Notwendigkeiten gewählt werden. Derzeit sind die USA noch immer in zwei Kriegen involviert, selbst wenn Präsident Obama das Ende der Kampfhandlungen im Irak verkündet hat. In Libyen liefern die USA Waffen an Rebellen und unterstützen sie mit Ausbildungspersonal. Und auch der Iran, als mögliche Regionalmacht im Nahen Osten, die Israel den Posten streitig machen könnte, bleibt als Gegner weiterhin ein Problem.

Dies könnte zu Problemen führen; dazu führen, ähnlich wie im Zweiten Weltkrieg, einen Zwei-Fronten-Krieg kämpfen zu müssen. Bereits 1993 bemerkten chinesische MilitärbeobachterInnen, dass während des Irakkrieges eine große Zahl Streitkräften, insbesondere aus der Logistik, aus Ostasien abgezogen wurde. [5] Wenn also die Kosten für militärische Intervention im Nahen Osten weiter steigen, wo neben Israel keinerlei militärische Macht besteht die US Interessen effektiv durchsetzen kann, welche Auswirkungen hat dies dann auf die Pazifikregion?

Diese Fragen stellen sich natürlich auch MilitärberaterInnen der USA und bisher ist sie nicht beantwortet worden. Denn es bestehen diverse regionale Konflikte in Asien, wo eine Intervention der USA notwendig sein könnte: Ein zerfallendes Nordkorea, eine Eroberung Taiwans durch China, ein Konflikt um die Senkaku Inseln, usw. machen die Region einerseits potenziell instabil, andererseits machen sie – aus Sicht der USA – eine Präsenz dort notwendig.

Der Aufstieg Chinas

Sowohl die USA als auch die Volksrepublik (VR) China sind sich sehr wohl bewusst, dass vielerlei Konflikte in dieser Region in letzter Konsequenz Konflikte zwischen ihnen sein werden. Die Führung der VR versucht immer wieder zu unterstreichen, dass ihre militärische Entwicklung rein defensiv ist und sie keinerlei Interesse an einem Konflikt haben. Eine solche Aussage benötigt ein etwas differenzierteres Bild, denn es liegen mehrere Ebenen vor.

Einerseits ist es durchaus nicht im Interesse der VR, schlechte Beziehungen zu asiatischen Nachbarn als auch zu anderen imperialistischen[6] Mächten zu haben. Dies hängt eng damit zusammen, dass die VR weiterhin nicht mit imperialistischen Staaten mithalten kann. So haben von 2000 bis 2010 die USA ihre Militärausgaben um 311 Milliarden Dollar erhöht – die VR nur um 82 Milliarden.[7] Auch technisch sind die USA der VR weiterhin deutlich überlegen: So ist es noch immer nicht gelungen, einen eigenen Flugzeugträger zu bauen. Ein offener Krieg mit den USA steht also außer Frage.

Andere Erwägungen spielen natürlich auch eine Rolle, wie die wirtschaftlichen Beziehungen zu den USA. Zwar schrumpfen die Warenexporte in die Vereinigten Staaten in Relation zur sonstigen Wirtschaft, aber sie nehmen noch immer einen wichtigen Raum ein. [8] Und insbesondere in Asien wird die Volksrepublik zu einem immer wichtigeren Handelspartner: 20% des Außenhandels Südkoreas sind mit der Volksrepublik und für Jahre war China das Hauptland für Direktinvestitionen aus Südkorea.[9] Die Volksrepublik braucht Ruhe in Asien um einerseits weiterhin wachsen zu können und sich andererseits auf einen möglichen Konflikt vorzubereiten.

Es wäre nun aber reichlich naiv, der Aussage, dass die VR eine rein defensive militärische Vorbereitung plant. Dies hängt natürlich damit zusammen, dass Defensive und Offensive keine klar abgetrennten Kategorien sind. So könnte die Volksrepublik eine einseitige Unabhängigkeitserklärung Taiwans bereits als Angriff werten und so selbst in die kriegerische Offensive gehen. Ein Zusammenbruch Nordkoreas könnte eine „humanitäre Intervention“, d.h. Truppenstationierung, mit sich bringen – auch dies kann als Angriff verstanden werden. Die Volksrepublik plant vermutlich keinen Krieg, aber es gibt Grenzen dessen, was die Volksrepublik als erträglich betrachtet.

Ein neuer Multilateralismus

In den USA kamen bereits einige Male Diskussionen dazu auf, was die „Obama Doktrin“ wären. Da diese eher einen Stil als eine bestimmte neu eingeführte Politik beschreiben, ist ihre Begrifflichkeit vage. Meist wird davon ausgegangen, dass sie aus Kooperation und Verhandlungen, anstatt aus Konfrontation oder Druck bestehen. Dies ist allerdings eine unzureichende Beschreibung, denn Obama hat durch seine Eskalation in Afghanistan oder der militärischen Involvierung in Libyen bereits bewiesen, dass er sehr pragmatisch mit der Gewaltfrage umgeht.

Denn natürlich hat sich durch die Präsidentschaft Obamas nicht das ganze System der Präsidentschaft verändert. Neben der politisch-ideologischen Führung über das Land hat der Präsident vor allem die Aufgabe, die außenpolitischen Beziehungen und Entwicklungen zu gestalten. Dazu gehören die militärischen wie auch die wirtschaftlichen Fragen. Mit wem verhandelt Obama, wem macht Obama Zugeständnisse?

Es sind diejenigen, bei denen offener Druck nicht sinnvoll erscheint oder den US Interessen widerspricht. Obama war und ist der Präsident einer ganz bestimmten historischen Episode: Die globale Wirtschaftskrise hat bisherige Ansprüche kräftig angegriffen. Sie erfordert eine Neuorientierung vor allem von den USA in Bezug auf ihre weltweite Dominanz. Die europäische Finanzkrise und der Mangel einer neuen Boom-Phase zeigen, dass die Wirtschaftskrise noch längst nicht ausgestanden ist, trotz anderer Beteuerungen. Es müssen Kosten gespart werden, andere sollen Verantwortung übernehmen. Die Unilateralität hat sich insofern überlebt, als dass es günstiger ist, Andere die eigenen Interessen durchsetzen zu lassen.

Die USA, vertreten durch Obama, machen Zugeständnisse vor allem an diejenigen, von denen sie erwarten, dass sie zuverlässig US-Interessen vertreten werden. Die USA brauchen sie, damit nicht mehr die USA (allein) diese Interessen auch militärisch verteidigen können. Sie müssen daher diejenigen Partner militärisch und wirtschaftlich entwickeln. Militärisch: damit nicht immer die US-Truppen direkt involviert werden müssen; und wirtschaftlich: Damit sich diese Partner nicht schlussendlich von ihnen abwenden, weil ein regionaler Hegemon ihnen die Stelle streitig gemacht hat.

Der Handel zwischen den USA und Südkorea betrug im Jahr 2009 $65 Milliarden Dollar. Südkorea war damit der siebtgrößte Handelspartner der USA. Dies bei einem Bevölkerungsunterschied von über 250 Millionen. Die USA wiederum waren der drittgrößte Handelspartner Südkoreas – nach der Volksrepublik. Dies hat natürlich Konsequenzen, denn sollte sich der Konflikt zwischen China und den USA in den nächsten Jahrzehnten zuspitzen, wird die wirtschaftliche Abhängigkeit eine große Rolle dabei spielen, für wen sich Südkorea letztlich entscheidet. Es ist deshalb von großer Wichtigkeit, dass die USA der zweitgrößte Exportmarkt, drittgrößter Importeur und eine der wichtigsten Quellen von Direktinvestitionen waren.[10]

Dies erklärt auch warum die USA ein reges Interesse daran hatten, das Freihandelsabkommen durchzusetzen, dass in vielen Bereichen der südkoreanischen Wirtschaft hilft; von den Zugeständnissen die eine Unterzeichnung in den USA erst ermöglichten einmal abgesehen. Das KORUS FTA (Korean-US Free Trade Agreement) ist aber insgesamt vor allem ein Mittel, um beide Wirtschaften stärker aneinander zu binden und es ist das wichtigste FTA neben dem, welches Südkorea mit der EU abgeschlossen hat. Ein Scheitern des Freihandelsabkommens wäre als Zeichen gewertet worden, dass die USA Ost-Asien nicht mehr als prioritär begreifen. [11]

Die USA sind weiterhin gerade jetzt darum besorgt, die südkoreanische Elite nicht zu verschrecken. Diese wünscht sich zwar einen größeren Spielraum und größere Mitsprache, aber gleichzeitig sind insbesondere in konservativen Kreisen die Ängste groß, dass die USA ihnen den Schutz gerade jetzt entsagt. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass Obama eine Verbesserung der inner-koreanischen Beziehung als Bedingung genannt hat, die erfüllt werden müsse, bevor man ihn Diskussion mit Nordkorea wieder aufnehmen könne.

 

3. Krisenjahr 2010, Stillstand 2011

Um die bisher formulierten Gedanken mit Fakten auszugestalten, ist es notwendig, die Entwicklungen der letzten Monate zu betrachten. Sie zeigen deutlich die veränderte Rolle, die Südkorea in Zeiten der globalen Krise von den USA zugesprochen bekommt. Diese Rolle ist weniger mit der Entwicklung der nationalen Politik der USA als der nationalen Politik Südkoreas verbunden. Gleichzeitig sind viele offene Fragen – zumindest derzeit – eher sekundärer Natur und greifen die grundsätzliche Richtung der Veränderung nicht an.

Nach der Wahl Obamas zum Präsidenten Ende 2008 brauchte es einige Monate, bis es zur Entwicklung einer gemeinsamen Politik kam. 2009 wurde dann allerdings das „Joint Vision“ Statement unterschrieben, welches festlegt, dass die gemeinsame Politik Südkoreas und der USA nicht mehr eine der reinen Verteidigung gegen Nordkorea sei, sondern eine der regionalen bzw. sogar globalen Allianz. Südkorea sei, so Obama Juni 2010, der Achsennagel der Sicherheitspolitik in der Pazifikregion.[12]

Nordkoreas Politik in diesem Zeitraum hat eine Annäherung maßgeblich begünstigt. Als Ende 2008 die Sechs-Parteien-Gespräche zusammenbrachen und Nordkorea im Mai 2009 einen Nukleartest durchführte, führte dies zu einer verstärkten Koordination zwischen Südkorea und den USA.

Der Cheonan Zwischenfall

Als am 26. März 2010 das Marineschiff Cheonan versenkt wurde, war die Schuld recht schnell bei Nordkorea. Eine internationale Untersuchungskommission kam im Mai zu dem Ergebnis, dass das Schiff vermutlich von einem nordkoreanischen Torpedo versenkt worden sei. Nordkorea streitet bis heute jede Schuld am Angriff ab, und tatsächlich existieren verschiedene Hinweise, dass Nordkorea keine Schuld an diesem Angriff trägt.[13]

Ob Nordkorea für den Angriff verantwortlich ist oder nicht, kann letztlich nicht beantwortet werden. Sollte die Untersuchung durch die Militärisch-Zivile Untersuchungsgruppe, tatsächlich bewusst Beweise unterschlagen haben, kann dies nur einem Zweck dienen: Der weiteren Isolation Nordkoreas. Diese kann genutzt werden, um es wirtschaftlich weiter unter Druck zu setzen, politischen Druck auf China auszuüben, den Zögling zurückzuhalten und vor allem das militärische Potenzial Südkoreas weiter ausbauen zu können.

Allerdings können und sind dies auch so die Ziele Südkoreas und der USA. Der Cheonan Zwischenfall machte eine solche Politik nur um Vieles einfacher. Gemeinsame Militärübungen zwischen den USA und Südkorea fanden während der Präsidentschaft Obamas zum ersten Mal Ende Juli 2010, als Reaktion auf die Versenkung der Cheonan, statt.[14] Dies markierte den Beginn des Versuches der USA durch Südkorea die eigene Rolle in der Pazifikregion wieder zu stärken. Durch die gemeinsame Übung wurde außerdem versucht, die Truppen Südkoreas zu unterstützen, zu einer Kraft zu werden, die unabhängig von den USA agieren kann. Südkorea wurde so auch als ein gleichwertiger Partner dargestellt. So führte Südkorea in diesem Zeitraum auch unabhängige Militärübungen durch; im Gebiet der Cheonan Versenkung.[15] Im Verlaufe dieser Monate fanden noch eine weitere große Militärübung zwischen den USA und Südkorea statt, am 16. August 2010.[16]

Die Entwicklungen um den Cheonan Zwischenfall spielten den USA auch aus anderer Sicht in die Hände. Chinas Unterstützung von Nordkorea – so gerechtfertigt sie möglicherweise war – machte sich nicht gut in dem aufgeheizten Klima Südkoreas nach dem Zwischenfall. Die Hard-Line Politik Lee Myung-Baks, die Sturheit Nordkoreas sein Nuklearprogramm zu verfolgen und der Cheonan Zwischenfall heizten das innenpolitische Klima in Südkorea weiter auf: Für mehr Aufrüstung und eine Bereitschaft gegen Nordkorea in den Krieg zu ziehen, sollte dies als notwendig erachtet werden. Zwar ist vieles vor allem Propaganda, es führt aber auch zu einer Abwendung von China und einem Hinwenden zu den USA.

Die schlechte Stimmung zwischen Nord- und Südkorea hielt weiter an. Ende Oktober wurde Beschuss vom Norden mit Schüssen vom Süden beantwortet. Diese kamen im Zusammenhang mit der Weigerung Südkoreas, weitere offene Militärverhandlungen durchzuführen.[17] Im November 2010 gab Südkorea dennoch die Forderung, Nordkorea müsse sich vor weiteren Sechs-Parteien-Gesprächen für den Cheonan Zwischenfall entschuldigen, auf.[18] Dies kann sowohl mit Druck von China als auch durch die USA erklärt werden, denn der brenzlige Status Quo repräsentierte nicht die Ruhe, die beide Länder in der Region für notwendig erachten.

Südkorea beugte sich einige Monate nach dem Zwischenfall also der Außenpolitik der USA, als diese verkündeten, dass sie bereit wären, erneut Gespräche mit Nordkorea aufzunehmen, sollte Nordkorea „ernsthafte Bereitschaft“ zeigen.[19] Diese könne Nordkorea zeigen, wenn sie ihr Nuklearprogramm einstellen würden. Es muss allerdings komisch erscheinen, dass Gespräche über die Abrüstung nur dann geführt werden können, wenn Nordkorea abrüstet – es nimmt das Ziel/Ergebnis ja bereits vorweg. Für Nordkorea, die – richtigerweise – das Nuklearprogramm als einziges Mittel betrachten, sich vor einem Angriff durch die USA zu schützen, kann dies natürlich kein annehmbares Angebot sein. Dies muss auch den USA und Südkorea klar sein.

In der Zeit nach dem Cheonan Zwischenfall kam es also unmittelbar danach zu einer Stimmung, die die Rolle des südkoreanischen Militärs stärkte. Nachfolgend machten Südkorea und die USA ganz leichte Zugeständnisse, die für Nordkorea aber ohnehin nicht annehmbar waren. Nordkorea konnte von dem Cheonan Zwischenfall nicht profitieren. Sie übernahmen nicht die Verantwortung dafür und konnten es daher nicht als Leistung Kim Jong-Uns oder der eigenen Führung verkaufen. Der Zwischenfall isolierte sie weiter. Für China war der Zwischenfall ebenso negativ, denn er schmälerte die Möglichkeiten, den Pufferstaat zu unterstützen und ermöglichte eine verstärkte militärische Präsenz der USA bzw. Südkoreas.

Der Beschuss von Yeonpyeong

Am 23. November eskalierte die Situation auf der Halbinsel erneut. Nach Artillerieübungen Südkoreas in Gewässern nahe der Grenze durch Südkorea, feuerte Nordkorea 170 Geschosse auf die Insel Yeonpyeong. Vier SüdkoreanerInnen wurden dabei getötet, zwei davon ZivilistInnen. Nordkorea warnte Südkorea vor dem Angriff, dass sie die Militärübungen nicht dulden würden. Südkorea fuhr dennoch mit der Übung fort und Nordkorea antwortete mit einer Eskalation.

Die USA und Südkorea entschlossen sich daraufhin erneut gemeinsame Übungen durchzuführen. Es wurde unter anderem der Helikopterträger George Washington in die koreanischen Gewässer geschickt. Offizielle Begründung dafür war einerseits die Abschreckung von weiteren Angriffen und eine Warnung an die VR, dass sie Nordkorea besser unter Kontrolle halten sollten.[20]

Die Angriffe Nordkoreas kamen kurz nach der Veröffentlichung der Nachricht, dass Nordkorea kurz vor der Vollendung eines Nuklearreaktors stehen würde.[21] Diesmal konnte die Verantwortung für den Angriff natürlich nicht abgestritten werden und so kann durchaus angenommen werden, dass Nordkorea diesen Angriff auch dafür nutzte, das Prestige Kim Jong-Uns als Nachfolger Kim Jong-Ils zu stärken. Man darf die Warnung Nordkoreas allerdings nicht einfach übersehen, denn hätte man Südkoreas Militärübung nach der Warnung einfach ignoriert, wäre dies mit einem eindeutigen Signal der Schwäche verbunden gewesen – sowohl innerhalb des Landes als auch international. Südkorea hat diese Möglichkeit in Kauf genommen. Dies heißt nicht, dass Nordkorea von der Verantwortung der Eskalation völlig entbunden ist. Aber man muss dies bedenken, wenn man die Intentionen der beteiligten Staaten verstehen will. Als Staat verfolgt Südkorea ein klares Ziel mit seinen Übungen und den Provokationen – die von Nordkorea mit noch größerer Provokation beantwortet werden. Die Hard-Line Politik soll einerseits Nordkorea einschüchtern und isolieren und sie gibt andererseits deutlich bessere Möglichkeiten, die eigene militärische Rolle zu stärken. Der Rücktritt des Verteidigungsministers nach dem Yeonpyeong Zwischenfall und die offensivere Politik nach dem Vorfall machen dies deutlich.[22]

Auch nach dem Beschuss führte Südkorea weiterhin Militärübungen mit Artillerie durch; Nordkorea antwortete auf diese Übungen aber nicht mit einem erneuten Beschuss. [23] In diesem Zusammenhang wurde davon gesprochen, dass es auch die chinesische Führung gewesen sein könne, die Nordkoreas Reaktion zurückgehalten hat.[24] Man kann dies aber auch als Versuch Nordkoreas sehen, nicht noch weiter zu eskalieren und stattdessen Gespräche zu suchen. Dies ist in der Tat eine sehr typische Politik für Nordkorea: Zuerst wird versucht die Situation eskalieren zu lassen, denn ideologisch hat man in der internationalen Gemeinschaft ohnehin nichts mehr zu verlieren. Nordkorea geht dabei über ein bestimmtes Level, welches einen offenen Krieg provozieren könnte, allerdings nicht hinaus. Dies kann auch nicht in ihrem Interesse sein. Stattdessen sucht man nach den Provokationen Dialogmöglichkeiten, um wirtschaftliche Zugeständnisse zu erlangen. Es ist in letzter Konsequenz die beste Politik für ein so isoliertes Land.

Insbesondere unter dem permanenten Drohszenario, welches die USA durch ihre Militärpräsenz darstellen. Zwar sind auch die USA nicht an einem Krieg interessiert, der sie in Konflikt mit der VR bringen würde, aber es gibt einen strukturellen Widerspruch zwischen Nordkorea und den USA. Die USA können die Nuklearbedrohung im Pazifikraum nicht akzeptieren und letztlich wäre eine Wiedervereinigung unter der Dominanz Südkoreas ein unschätzbarer militärischer Vorteil gegenüber der Volksrepublik. Es macht die permanente Krise unumgänglich, solange Nordkorea als unabhängiger Staat existiert.

Neueste Entwicklungen

Seit Ende 2010 versucht man die Situation auf der Halbinsel wieder etwas zu entspannen. So kündigte Präsident Lee Myung-Bak am 29. Dezember an, dass man bereit sei, die Sechs-Parteien-Gespräche wieder aufzunehmen, um das Nuklearprogramm bereits 2012 zu beenden.[25] Dies kann im Zusammenhang mit der Nicht-Reaktion auf die Militärübungen einige Tage zuvor gesehen werden; ebenso dürfte das Angebot, 12.000 Plutonium Brennstäbe an den Süden verkaufen zu wollen, eine Rolle gespielt haben.

Im neuen Jahr antwortete Nordkorea mit einem Dialogangebot an den Süden.[26] Es war allerdings nicht möglich, sich auf hochrangige Dialoge zu einigen, da Nordkorea auf bedingungslose Gespräche pochte, während Südkorea in jedem Fall Zugeständnisse sehen wollte und die Besprechung des Cheonan Zwischenfalls verlangte. Es fanden daraufhin niedrigschwellige Dialoge statt, diese scheiterten jedoch als Nordkorea sie abrupt abbrach.[27] Dieses Hin und Her zog sich über die nächsten Monate. Im Mai wurde damit gedroht eine ständige Telefonleitung zum Süden abzuschalten und Nordkorea sprach davon, sich niemals mit Präsident Lee zu treffen.[28] Bei einem Treffen der Süd-Ost-Asien-Staaten im Juli trafen sich dennoch Vertreter Süd- und Nordkoreas und sprachen über das Nuklearprogramm.[29] Im August kam es erneut zum einem Austausch von Artilleriefeuer.[30] Im September kam es wiederum zu Gesprächen zwischen Vertretern des Nordens und des Südens über das Nuklearprogramm. Die Forderung, dass das Programm eingestellt werden müsse, bevor es zu Sechs-Parteien-Gesprächen kommen könne, wurde dabei auf Recht erhalten.[31] Seit der Eskalation 2010 war das Jahr 2011 von Versuchen geprägt, Gespräche wieder aufzunehmen. Beide Seiten scheinen dabei allerdings nicht von ihrer bisherigen Position abzuweichen und so kam es im Jahr 2011 auch nicht zu irgendwelchen Fortschritten. Die Situation zwischen den beiden Ländern ist weiterhin extrem kühl und man ist den Sechs-Parteien-Gesprächen nicht näher gekommen.

 

4. Die Rolle der USA

Die USA haben in den in den letzten paar Jahren die Politik Südkoreas maßgeblich gedeckt und gefördert.[32] Die Artillerieübungen durch den Süden wurden nicht kritisiert, sondern im Gegenteil weiter ausgebildet und nach den Angriffen durch den Norden kam es mehrmals zu Militärübungen zwischen Südkorea und den USA. Die USA förderten außerdem Militärübungen zwischen Südkorea und Japan, um deren militärische Kompetenz in der Pazifikregion zu stärken.[33], [34]

Neben dem nun auch vom Kongress abgesegneten KORUS FTA versuchen die USA auch sonst, ihre Nähe zu Südkorea zu verstärken und dessen Kompetenz zu stärken. Die Obama Administration lehnte Sechs-Parteien-Gespräche ab, solange Nordkorea provoziere und solange die inner-koreanischen Beziehungen sich nicht verbessern.[35] Diese Haltung ist in doppelter Hinsicht bedeutend. Einerseits waren Gespräche mit Nordkorea nie erfolgreich, wenn die Beziehungen zum Süden schlecht waren. Andererseits wird so natürlich die Hard-Line Politik des Südens gedeckt. Es wäre durchaus im Rahmen der Möglichkeiten der USA, den Druck auf Südkorea zu erhöhen und die Beziehungen zu verbessern.

Tatsächlich ist es aber genau diese Politik, die sich mit den Prioritäten der USA decken. Denn Präsident Lee machte Fortschritte in der Nuklearfrage zur Bedingung weiterer Diskussionen mit dem Süden.[36] Dies sind auch die Prioritäten der USA: Den Schutzschirm, den sie sich nach dem Zweiten Weltkrieg erarbeitet haben aufrecht zu halten. Für viele SüdkoreanerInnen wäre die regionale Stabilität, die jetzt offensichtlich nicht gegeben ist, wichtiger als die nukleare Bedrohung. Man kann also verstehen, warum die Beziehungen Südkoreas zu den USA sich bessern und zum Norden sich verschlechtern: Lee vertritt ganz offen Prioritäten der USA, nicht die der Annäherung oder gar einer friedlichen Wiedervereinigung.

Dieser strukturelle Widerspruch zwischen den Interessen der USA, die Provokationen Nordkoreas zu nutzen um die militärische Macht auszubauen, und denen des Südens, auf lange Sicht eine Wiedervereinigung anzustreben, wird im Jahr 2012 wieder erhöhte Wichtigkeit erlangen. Im Dezember nächsten Jahres wird in Südkorea ein neuer Präsident/eine neue Präsidentin gewählt. Selbst die Mitglieder der Konservativen Partei scheinen von der offensiven Politik Lees Abstand zu nehmen.[37], [38] Insbesondere da Nordkorea sich inzwischen sehr offen feindlich gegenüber Lee verhält, obwohl man die Bedeutung dieser Äußerungen  natürlich nicht überschätzen darf.[39]

Die Politik der USA in der Region ist derzeit von einigen Hauptmerkmalen geprägt. Zum einen von der Weigerung, Gespräche einzugehen ohne ein Zugeständnis Nordkoreas in der Nuklearfrage. Des Weiteren vom Versuch, Druck auf die Volksrepublik auszuüben, Nordkorea zum Einlenken zu bewegen – dabei geht es allerdings nur um den Status Quo, denn die Stabilität in dieser Region ist derzeit in beider Interesse. Allerdings versuchen die USA die Provokationen auch zu nutzen, um ihren Raketenschirm und ihre militärische Kontrolle in Ost-Asien weiter auszubauen, wie der Bau der Marine-Basis im Süden Südkoreas zeigt.[40]

Auch versucht man Zugeständnisse zu machen um die Rolle des Südens im Dialog zu stärken. Dies geschieht einerseits aus den Erfahrungen der Vergangenheit: Den Schwierigkeiten mit der Roh Moo-hyun Administration, den Protesten gegen den Fleisch-Import, dem generellen Wunsch der südkoreanischen Bevölkerung, nicht zu sehr von den USA beeinflusst zu werden. Es ist die Einsicht, dass, wenn Südkorea zu sehr unter Druck gesetzt wird, es sich möglicherweise von den USA abwenden wird, hin zu einer Ost-Asiatischen Allianz. Und andererseits spart es natürlich Kosten, wenn Südkorea als verlässlicher Partner US-Interessen vertritt.

In den letzten zwei Jahren gab es immer wieder offene Zeichen der Solidarität mit dem Süden. So besuchten Secretary of State Hillary Rodham Clinton und damaliger Secretary of Defense Robert Michael Gates nach dem Cheonan Angriff die DMZ und erklärten unilaterale Sanktionen gegen den Norden.[41] Dies war auch der erste „2+2“ Dialog zwischen den Verteidigungs- und Außenministern Südkoreas und den USA – ein offenes Zeichen eines gleichwertigen Dialogs. Dies erhöhte das Prestige und damit den Handlungsspielraum Südkoreas weiter.

Diese Gleichwertigkeit wird allerdings weiterhin davon geprägt sein, dass die USA am längeren Hebel sitzen und die Unterstützung nur solange gegeben wird, solange sich beide Interessen decken. Es ist emblematisch, dass die Kontrolle über Truppen im Kriegsfall (operational wartime control, „OPCON“) weiterhin den USA obliegt. Sie wurde sogar während der Zeit der Lee Administration zeitlich nach hinten verschoben. Sie wird drei Jahre länger, bis 2015, in den Händen der USA bleiben.

Für dieselbe Haltung stehen die Reduzierung und der Standortwechsel der US-Truppen in Südkorea.[42] Auch wenn die Lee Administration den US Interessen sehr viel näher steht, sind es gerade die Konservativen, die eine zu schnelle Abnabelung von den USA fürchten. Dies erklärt, warum die Erhöhung des Militärbudgets unter der Lee Administration verlangsamt wurde, obwohl die Feindlichkeit zu Nordkorea sich erhöht hat.

Die USA halten allerdings weiterhin daran fest, dass die Achte Armee – die Truppen der USA in Südkorea – sich wandeln soll zu einer Einheit, die auch in andere Teile der Welt verschickt wird, sollte dies notwendig sein. Damit wäre eine größere Flexibilität für den US-Imperialismus gegeben, dies würde im Gegenzug aber mehr Verantwortung für südkoreanische und japanische Truppen bedeuten.

Ein Fazit

Gerade in der internationalen Politik ist es schwierig langfristige Zukunftsprognosen zu erstellen. Die Betrachtung der letzten drei Jahre der inner-koreanischen Beziehungen und dem Einfluss der USA auf sie, gibt allerdings ein recht klares Bild ab.

Zum einen sind die USA und Südkorea sich deutlich näher gerückt. Wenn Präsident Obama davon spricht, dass Südkorea der engste Verbündete der USA in Ost-Asien ist, dann ist dies nicht nur eine diplomatische Floskel. Tatsächlich hat es die Regierung unter Lee ermöglicht, dass Südkorea sehr viel klarer und offener US-Interessen in Asien vertritt. Ich sprach in dieser Arbeit davon, dass Präsident Obama ein Präsident für eine ganz bestimmte historische Episode ist, die einen Wandel von US Prioritäten und Interessen darstellt. Gleiches gilt auch für die Administration um Lee Myung-Bak.

Trotz der sich deutlich verschlechterten Beziehungen zu Nordkorea war die Administration notwendig, um die zukünftige Rolle Südkoreas in Ost-Asien herauszuarbeiten. Die Arbeit der Obama als auch der Lee Administration stärken einerseits das Gewicht der USA in der Pazifikregion. Und sie stärken gleichzeitig Südkoreas Rolle als Regionalmacht, die genau dieses Gewicht durchzusetzen hat. Dies ermöglicht den USA weiterhin Kontrolle über weite Teile der Welt auszuüben, ohne den Pazifikraum aufzugeben. Die letzten Jahre waren daher wichtige Schritte um auch die Möglichkeiten Chinas einzugrenzen – militärisch, politisch, ökonomisch.

Diese größere Selbstständigkeit hat natürlich Grenzen, denn nur solange beide Staaten die gleichen Interessen haben, kann sich Südkorea der Unterstützung der USA sicher sein. Es gibt also auch Abhängigkeiten, die sich nun auf andere Art und Weise herauskristallisieren. Mit diesen Entwicklungen ergeben sich allerdings auch für Südkorea bessere Möglichkeiten, sich dem Norden zuzuwenden. Sowohl eine progressive als auch eine konservative Präsidentschaft werden gleichermaßen darum bemüht sein, in den nächsten Jahren, die Beziehungen zum Norden wieder zu verbessern. Die USA werden diese Politik, die immer in einem bestimmten Rahmen bleibt, decken. Denn sowohl der Süden als auch die USA haben kein Interesse an einem offenen Krieg. Die USA müssen den Süden nicht mehr deutlich zurückhalten, denn sie sind sich in dieser Hinsicht einig.

Das Zünglein an der Waage bleibt in diesem Fall die Entwicklung des Nordens. Der Süden hat weiterhin – ebenso wie die USA auf lange Sicht – ein Interesse an Wiedervereinigung. Deshalb auch die Versuche der Lee Administration, die wirtschaftliche Kraft des Nordens, unter Bedingungen, zu verbessern. Fällt Nordkorea, fällt es in die Hände Chinas, wäre das sowohl für die Rolle Südkoreas als auch die USA eine deutlich schlechtere Situation. Die USA halten sich zurück, zu sehr einen Deal mit dem Norden zu forcieren, der den Süden außer Acht lässt. Dies würde die Beziehungen zu Südkorea verschlechtern und damit die eigene Verantwortlichkeit wieder erhöhen – etwas, das in die militärisch-finanzielle Planung der USA nicht passt.

Es ist allerdings fraglich, wie die militärische Zusammenarbeit mit den USA und die stetige Aufrüstung Südkoreas in dieser Region gerechtfertigt werden können, wenn sich die Beziehungen zum Norden verbessern. Wenn tatsächlich die Nuklearfrage in den Hintergrund rückt – die bisher als großartiges Argument für eine kriegerische Haltung dient, können die USA und Südkorea weiterhin so in die Offensive gehen ohne die Volksrepublik zu verärgern? Es scheint nicht unlogisch, dass die VR Nordkorea stärker zurückhalten könnte, um den Verhandlungsspielraum mit den USA und Südkorea zu stärken.

Dementsprechend hängt die internationale Entwicklung auch von den nationalen Entwicklungen Südkoreas ab. Progressive als auch Konservative PolitikerInnen in Südkorea wollen wieder mehr auf den Norden zugehen. Gleichzeitig gibt es mehr Druck auch militärisch auf den Norden zu antworten. Die USA müssen den Ansprüchen und Interessen Südkoreas viel mehr Raum zugestehen als dies vorher der Fall war, wenn sie die Allianz sichern wollen. Wenn sich die Beziehungen bessern,  wie dies auch die USA verlangen, rechtfertigt sich die militärische Präsenz allerdings weniger als zuvor.

Dennoch hat die Wirtschaftskrise die strukturellen Widersprüche zwischen den USA und Südkorea verkleinert. Denn Südkorea kann auch mit besseren Beziehungen seine militärische Aufrüstung rechtfertigen. Die Modernisierung und Stärkung des Militärs in ihrer unmittelbaren Einflusszone unterscheidet sie im Grunde von keinem anderen Land dieser Region. Wenn sich die Partnerschaft verbessert, können sich die USA bedingt aus dieser Region zurückziehen. Sie können so verhindern, China zu sehr zu provozieren und dennoch ihre Stellung dort aufrecht halten.

 

5. Quellen

Ahn, C., 2011. Unwanted Missiles for a Korean Island. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/08/06/opinion/06iht-edahn06.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 9, 2011].

Alexander, David, Tight budgets put all US defense programs on table | Reuters. Available at: http://www.reuters.com/article/2011/05/18/usa-military-budget-idUSN1827341420110518 [Zugegriffen Oktober 16, 2011bc].

Baker, Peter. 2010. Obama Puts His Own Mark on Foreign Policy Issues. The New York Times.

Bowring, P., 2010a. Ignore Pyongyang. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/12/01/opinion/global/01iht-edbowring.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Bowring, P., 2010b. Washington Shores Up Its Strategic Assets in Asia. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/08/03/opinion/03iht-edbowring.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Briefing by Defense Secretary Gates and ROK Minister Lee. Available at: http://www.america.gov/st/texttrans-english/2008/October/20081020121847eaifas0.7119104.html [Zugegriffen Oktober 16, 2011q].

Bristow, Michael, 2011a. China eyes US military expansion. BBC. Available at: http://www.bbc.co.uk/news/world-asia-pacific-12917338 [Zugegriffen Oktober 17, 2011].

Bumiller, E. & Mcdonald, M., 2011. Gates Reaffirms U.S. Support for South Korea. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/01/15/world/asia/15military.html?_r=1&ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 17, 2011].

Bumiller, E. & Mcdonald, M., 2011. Gates Reaffirms U.S. Support for South Korea. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/01/15/world/asia/15military.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Bush, Richard C. 2011. The U.S. Policy of Extended Deterrence in East Asia:  History, Current Views, and Implications. Brookings

Byun, See-Won, Sino-South Korea Ties Warming? | New Leaders Forum. Available at: http://the-diplomat.com/new-leaders-forum/2011/09/02/sino-south-korea-ties-warming/ [Zugegriffen Oktober 15, 2011at].

Cha, Victor D. 2007. Winning Asia: Washington’s Untold Success Story. Foreign Affairs, Seiten 98-113

Chan, S., 2011. Obama Trade Initiatives Stalled by Republican Maneuvers. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/03/01/business/01trade.html?_r=1&ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 10, 2011].

Chanlett-Avery, Emma. 2011. North Korea: U.S. Relations, Nuclear Diplomacy, and Internal Situation. Congressional Research Service

Cheng, Tuan Y., Changes and Prospects of the Inter-Korean and Cross-Strait Relations – MCSS in Taiwan. Available at: http://www.mcsstw.org/www/research2.php?article_id=670&keyword=mcss_conference&keyword1=Tuan%20Y.%20Cheng [Zugegriffen Juni 18, 2011s].

Cho, Sungmin   , 2012 – Ripe for a Flashpoint | New Leaders Forum. Available at: http://the-diplomat.com/new-leaders-forum/2011/09/26/2012-%E2%80%93-ripe-for-a-flashpoint/ [Zugegriffen Oktober 15, 2011g].

Christensen, Thomas J. 2001. Posing Problems without Catching Up China’s Rise and Challenges for U.S. Security Policy. USA: MIT Press

Cooper, H. & Lafraniere, S., 2010. U.S. and South Korea Balk at Talks With North. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/11/30/world/asia/30seoul.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Department of Defense. 2010. Active Duty Military Personnel Strenghts By Regional Area and By Country (309A)

Donohue, Thomas J., Priorities for U.S.-Korea Relations and the G-20: The Business Perspective | U.S. Chamber of Commerce. Available at: http://www.uschamber.com/press/speeches/2010/priorities-us-korea-relations-and-g-20-business-perspective [Zugegriffen Oktober 15, 2011aq].

Drew, K., 2010. North Korea Renews Threats as South Holds Drills. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/12/24/world/asia/24korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Edward Alden, Snyder, Gwertzman, Media Conference Call: South Korean President Lee Myung-bak’s State Visit – Council on Foreign Relations. Available at: http://www.cfr.org/south-korea/media-conference-call-south-korean-president-lee-myung-baks-state-visit/p26173 [Zugegriffen Oktober 15, 2011af].

Erica Werner, Pennington, Obama Hosts South Korean President Lee Myung-Bak At White House. Available at: http://www.huffingtonpost.com/2011/10/13/obama-south-korea-free-trade_n_1008787.html [Zugegriffen Oktober 15, 2011ak].

Fackler, M. & Mcdonald, M., 2010a. North Korea’s Restraint May Signal Policy Shift. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/12/22/world/asia/22korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Fackler, M. & Mcdonald, M., 2010b. South Korea Reassesses Its Defenses After Attack. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/11/26/world/asia/26korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Fackler, M., 2010a. In South Korea, New Stirrings for Revenge. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/11/28/world/asia/28island.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Fackler, M., 2010b. Obama Softens U.S. Stance on North Korea. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/11/12/world/asia/12korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Fackler, M., 2010c. South Korea Leader Sends North a Message. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/12/28/world/asia/28korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Fackler, M., 2011a. In Possible Thaw, North Korea Invites South to Talk. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/01/11/world/asia/11korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Fackler, M., 2011b. Japan to Propose Closer Military Ties With South Korea. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/01/05/world/asia/05japan.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Fackler, M., 2011c. South Korea Agrees to Low-Level Talks With the North. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/01/21/world/asia/21korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

HaniTV, Beneath the Surface: the investigation into the sinking of the Cheonan – YouTube. Available at: http://www.youtube.com/watch?v=SDITkTEDVNA [Zugegriffen Oktober 15, 2011p].

Harrison, S.S., 2010. Can We Finally End the Korean War? The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/12/13/opinion/13harrison.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Hwang, Joon-bum, GNP moves away from Lee’s ultra-hardline N.Korea policy : North Korea : Home. Available at: http://english.hani.co.kr/arti/english_edition/e_northkorea/494183.html [Zugegriffen Oktober 15, 2011y].

Jackson, Andy, Korean Left has a new front-runner | Asian Correspondent. Available at: http://asiancorrespondent.com/61100/korean-left-has-a-new-front-runner/ [Zugegriffen Oktober 15, 2011ac].

Jackson, Andy, Lee Myung-bak tumbles; Park Geun-hye seeks to take advantage | Asian Correspondent. Available at: http://asiancorrespondent.com/51972/lee-myung-bak-tumbles-park-geun-hye-seeks-to-take-advantage/ [Zugegriffen Oktober 15, 2011ad].

Jackson, Andy, Moon Jae-in still rising in Korea | Asian Correspondent. Available at: http://asiancorrespondent.com/61811/moon-jae-in-still-rising-in-korea/ [Zugegriffen Oktober 15, 2011ag].

Jackson, Andy, Moon Jae-in: Muy macho progressive prince | Asian Correspondent. Available at: http://asiancorrespondent.com/61358/moon-jae-in-muy-macho-progressive-prince/ [Zugegriffen Oktober 15, 2011ah].

Jackson, Andy, SKorea: Moon Jae-in overtakes Sohn Hak-kyu in presidential poll | Asian Correspondent. Available at: http://asiancorrespondent.com/61970/skorea-moon-jae-in-overtakes-sohn-hak-kyu-in-presidential-poll/ [Zugegriffen Oktober 15, 2011au].

Jackson, Andy, SKorean presidential poll: Park well ahead but Sohn closes gap | Asian Correspondent. Available at: http://asiancorrespondent.com/57881/skorean-presidential-poll-park-well-ahead-but-sohn-closes-gap/ [Zugegriffen Oktober 15, 2011av].

Jayshree Bajoria, Lee, The U.S.-South Korea Alliance – Council on Foreign Relations. Available at: http://www.cfr.org/south-korea/us-south-korea-alliance/p11459 [Zugegriffen Juni 18, 2011bb].

Johnson, I. & Cooper, H., 2010. China Proposes Talks on Korean Crisis. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/11/29/world/asia/29korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Johnson, I. & Wines, M., 2010. North Korea Relies on China but Resists Advice. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/11/24/world/asia/24beijing.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Kaplan, R.D., 2010. Obama Takes Asia by Sea. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/11/12/opinion/12kaplan.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Keith Harvey, Jeffries, Permanent Revolution – The world economy in the balance. Available at: http://www.permanentrevolution.net/entry/3289 [Zugegriffen Oktober 17, 2011ap].

Lafraniere, S. & Fackler, M., 2010a. North Withholds Fire After South Korean Drills. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/12/21/world/asia/21korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Lafraniere, S. & Fackler, M., 2010b. South Korea Starts Live-Fire Drills on Island Near the North. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/12/20/world/asia/20korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Landler, M. & Fackler, M., 2011. China to Rein In North Korea, U.S. Official Says. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/01/21/world/asia/21diplo.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Landler, M., 2010. China Joins U.S. in Curbing North Korea. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/12/24/world/asia/24diplo.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Lee, Chang-sup, 2012 on Korean Peninsula. Available at: http://www.koreatimes.co.kr/www/news/nation/2011/04/298_76947.html [Zugegriffen Oktober 15, 2011h].

Leffler, Melvyn P. 1984. The American Conception of National Security and the Beginnings of the Cold War, 1945-48. The American Historical Review, Vol. 89, No. 2, Seiten 346-381

Ma, Sang-Yoon, Achievements, Celebration and Homework: South Korean President Lee Myung-bak’s State Visit to the United States – Brookings Institution. Available at: http://www.brookings.edu/opinions/2011/10_lee_state_visit_ma.aspx [Zugegriffen Oktober 15, 2011l].

Mark E. Manyin, Chanlett-Avery, Nikitin, East Asia: U.S.-South Korea Relations. Available at: http://eastern-asia.blogspot.com/2011/07/us-south-korea-relations.html [Zugegriffen Oktober 15, 2011u].

Mark E. Manyin, Chanlett-Avery, Nikitin, Taylor. 2010. U.S.-South Korea Relations. Congressional Research Service

Mcdonald, M., 2010a. ‘Crisis Status’ in South Korea After North Shells Island. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/11/24/world/asia/24korea.html?ref=asia [Zugegriffen Oktober 17, 2011].

Mcdonald, M., 2010b. North Korea and South Korea Exchange Border Fire. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/10/30/world/asia/30korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Mcdonald, M., 2010c. South Korea Abandons Apology Demand Over Cheonan. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/11/09/world/asia/09korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Mcdonald, M., 2010d. South Korea Begins New Round of Military Drills. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/12/23/world/asia/23korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Mcdonald, M., 2010e. South Korean Defense Nominee Vows Airstrikes If North Attacks. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/12/04/world/asia/04korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Mcdonald, M., 2010f. South Korean Leader Endorses Talks With North Korea. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/12/30/world/asia/30korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Mcdonald, M., 2011a. 2 Koreas to Talk; Summit Meeting Called Possible. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/02/02/world/asia/02korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Mcdonald, M., 2011b. Korean Talks End Abruptly as the North Walks Out. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/02/10/world/asia/10korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Mcdonald, M., 2011c. North Korea Calls for Better Relations With South. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/01/03/world/asia/03iht-korea03.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Mcdonald, M., 2011d. North Korea Threatens to Close Hotline With South. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/05/31/world/asia/31iht-korea31.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Nau, Henry R. 2010. Obama’s Foreign Policy. Policy Review.

Noam Unger, Kharas, Hillary Clinton to Attend Busan Forum: Demonstrating Development Diplomacy? – Up Front Blog – Brookings Institution. Available at: http://www.brookings.edu/opinions/2011/0921_clinton_busan_kharas_unger.aspx [Zugegriffen Oktober 15, 2011z].

Oh, Kongdan, Electing the Next President in South Korea – Brookings Institution. Available at: http://www.brookings.edu/opinions/2011/0418_korea_oh.aspx [Zugegriffen Oktober 15, 2011w].

Ohne AutorIn, [News Briefing] GNP chief calls for flexibility in S.Korea’s policy on N.Korea after trip to Kaesong : North Korea : Home. Available at: http://english.hani.co.kr/arti/english_edition/e_northkorea/498854.html [Zugegriffen Oktober 15, 2011a].

Ohne AutorIn, [News Briefing] S.Korea to resume construction in Kaesong : North Korea : Home. Available at: http://english.hani.co.kr/arti/english_edition/e_northkorea/500377.html [Zugegriffen Oktober 15, 2011b].

Ohne AutorIn, South Korea. Available at: http://www.state.gov/r/pa/ei/bgn/2800.htm [Zugegriffen Juni 18, 2011aw].

Ohne AutorIn, The Chosun Ilbo (English Edition): Daily News from Korea – Lee Addresses U.S. Congress, Stresses Strong Alliance. Available at: http://english.chosun.com/site/data/html_dir/2011/10/15/2011101500381.html [Zugegriffen Oktober 15, 2011ax].

Ohne AutorIn, The Chosun Ilbo (English Edition): Daily News from Korea – Park Geun-hye Emerges from Seclusion. Available at: http://english.chosun.com/site/data/html_dir/2011/10/07/2011100701180.html [Zugegriffen Oktober 15, 2011ay].

Ohne AutorIn, U.S. – South Korea Relations | Asia | Editorial. Available at: http://www.voanews.com/policy/editorials/asia/US—South-Korea-Relations-124891909.html [Zugegriffen Oktober 15, 2011bd].

Ohne AutorIn, World Military Spending — Global Issues. Available at: http://www.globalissues.org/article/75/world-military-spending [Zugegriffen Oktober 17, 2011bj].

Park, Geun-hye, A New Kind of Korea | Foreign Affairs. Available at: http://www.foreignaffairs.com/articles/68136/park-geun-hye/a-new-kind-of-korea [Zugegriffen Oktober 15, 2011k].

Ramstad, Evan, Park Geun-hye, Front-runner In South Korea’s 2012 Presidential Race, Lays Out a North Korea Agenda – Korea Real Time – WSJ. Available at: http://blogs.wsj.com/korearealtime/2011/08/24/park-geun-hyes-balancing-act-on-north-korea/ [Zugegriffen Oktober 15, 2011an].

Revere, Evans J.R., The State Visit of South Korea’s President: A “Good News Moment” for Korea and for the United States – Up Front Blog – Brookings Institution. Available at: http://www.brookings.edu/opinions/2011/1011_lee_obama_revere.aspx [Zugegriffen Oktober 15, 2011ba].

Sanger, D.E. & Mcdonald, M., 2010. South Koreans and U.S. to Stage a Joint Exercise. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/11/24/world/asia/24nkorea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Sanger, D.E., 2010. North Korea Working With Uranium at Vast New Plant. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/11/21/world/asia/21intel.html [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Sang-hun, C., 2010a. South Korea Begins Naval Exercises. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/08/06/world/asia/06korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Sang-hun, C., 2010b. U.S. and South Korea Begin New Round of Drills. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/08/17/world/asia/17skorea.html?scp=1&sq=U.S.%20and%20South%20Korea%20Start%20New%20Joint%20Drills&st=cse [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Sang-hun, C., 2011a. 2 Koreas Meet, Raising Hopes for New Nuclear Talks. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/07/23/world/asia/23korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 9, 2011].

Sang-hun, C., 2011b. Korean Nuclear Envoys to Meet Next Week, South Says. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/09/17/world/asia/north-korea-south-korea-nuclear-envoys-to-meet.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Sang-hun, C., 2011c. South Korea Returns Fire After North Shells Disputed Waters. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/08/11/world/asia/11korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Sang-hun, C., 2011d. South Korean Police Detain Island Activists Opposed to Base. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/09/03/world/asia/03korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 9, 2011].

Scott A. Snyder, Gwertzman, Working Out a Strategy on North Korea – Council on Foreign Relations. Available at: http://www.cfr.org/south-korea/working-out-strategy-north-korea/p26176 [Zugegriffen Oktober 15, 2011bi].

Seong, Yeon-cheol, Park Geun-hye outlines more balanced N.Korea policy in Foreign Affairs : North Korea : Home. Available at: http://english.hani.co.kr/arti/english_edition/e_northkorea/493116.html [Zugegriffen Oktober 15, 2011am].

Shanker, T. & Goodman, J.D., 2010. U.S. Firm in Support of South Korea. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/11/24/world/asia/24pentagon.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Sheen, Seongho, Nuclear Sovereignty versus Nuclear Security: Renewing the South Korea-U.S. Atomic Energy Agreement – Brookings Institution. Available at: http://www.brookings.edu/papers/2011/08_nuclear_korea_sheen.aspx [Zugegriffen Oktober 15, 2011aj].

Snyder, Scott A., Program on U.S.-Korea Policy – Council on Foreign Relations. Available at: http://www.cfr.org/projects/world/program-on-us-korea-policy/pr1556 [Zugegriffen Oktober 15, 2011ar].

Son, Won-je, Chances for six-party talks this year improved: government source : North Korea : Home. Available at: http://english.hani.co.kr/arti/english_edition/e_northkorea/497906.html [Zugegriffen Oktober 15, 2011r].

Son, Won-je, Inter-Korean talks set stage for N.Korea-U.S. bilateral talks : North Korea : Home. Available at: http://english.hani.co.kr/arti/english_edition/e_northkorea/497592.html [Zugegriffen Oktober 15, 2011aa].

statevideo, Video: Secretary Clinton Highlights US-Korea Relations. Available at: http://www.youtube.com/watch?v=v2RSAjAWGFA [Zugegriffen Oktober 15, 2011bh].

Stephens, Kathleen. 2011. Ambassador Kathleen Stephens for the Pacific Century Institute annual Award Diner.

Thomas, Cullen, All Quiet on the Northern Front | Foreign Policy. Available at: http://www.foreignpolicy.com/articles/2011/08/25/all_quiet_on_the_northern_front [Zugegriffen Oktober 15, 2011m].

Victor Cha, Kim, US-Korea Relations: Smooth Sailing in the Wake of the Cheonan –. Available at: http://cogitasia.com/us-korea-relations-smooth-sailing-in-the-wake-of-the-cheonan-part-i/ [Zugegriffen Oktober 15, 2011bg].

Wanner, Barbara, Amb.-Designate Underscores Importance of US-Korea Relations | Korea Matters for America. Available at: http://www.koreamattersforamerica.org/2011/07/amb-designate-underscores-importance-of-us-korea-relations/ [Zugegriffen Oktober 15, 2011n].

Weitz, Richard, The Danger of Closer US-Korea Ties | The Diplomat. Available at: http://the-diplomat.com/2011/07/05/the-danger-of-closer-us-korea-ties/ [Zugegriffen Oktober 15, 2011az].

Wines, M. & Landler, M., 2011. On North Korea, U.S. Shifts Toward Talks. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/01/07/world/asia/07korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

Wong, E. & Ansfield, J., 2011. China Lays Out Vision for Military. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/04/01/world/asia/01china.html [Zugegriffen Oktober 17, 2011

Wong, E., 2010. U.S. Influence in Asia Revives Amid China’s Disputes. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/09/23/world/asia/23china.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].


[1] Briefing by Defense Secretary Gates and ROK Minister Lee. Available at: http://www.america.gov/st/texttrans-english/2008/October/20081020121847eaifas0.7119104.html [Zugegriffen Oktober 16, 2011q]

[2] Leffler, Melvyn P. 1984. The American Conception of National Security and the Beginnings of the Cold War, 1945-48. The American Historical Review, Vol. 89, No. 2, Seiten 346-381

[3] Department of Defense. 2010. Active Duty Military Personnel Strenghts By Regional Area and By Country (309A)

[4] Alexander, David, Tight budgets put all US defense programs on table | Reuters. Available at: http://www.reuters.com/article/2011/05/18/usa-military-budget-idUSN1827341420110518 [Zugegriffen Oktober 16, 2011bc].

[5] Christensen, Thomas J. 2001. Posing Problems without Catching Up China’s Rise and Challenges for U.S. Security Policy. USA: MIT Press, Seite 11

[6] Die Begrifflichkeit „Imperialismus“ wird hierbei im Sinne der Definition Lenins verstanden: Monopolisierung des Kapitals, Verschmelzen von Bank- und Industriekapital, Kapitalexport, Aufteilung des Weltmarktes durch die imperialistischen Mächte.

[7] Ohne AutorIn, World Military Spending — Global Issues. Available at: http://www.globalissues.org/article/75/world-military-spending [Zugegriffen Oktober 17, 2011bj].

[8] Keith Harvey, Jeffries, Permanent Revolution – The world economy in the balance. Available at: http://www.permanentrevolution.net/entry/3289 [Zugegriffen Oktober 17, 2011ap].

[9] Mark E. Manyin, Chanlett-Avery, Nikitin, Taylor. 2010. U.S.-South Korea Relations. Congressional Research Service, Seite 11

[10] Mark E. Manyin, Chanlett-Avery, Nikitin, Taylor. 2010. U.S.-South Korea Relations. Congressional Research Service, Seite 17

[11] Mark E. Manyin, Chanlett-Avery, Nikitin, Taylor. 2010. U.S.-South Korea Relations. Congressional Research Service, Seite 19

[12] Mark E. Manyin, Chanlett-Avery, Nikitin, Taylor. 2010. U.S.-South Korea Relations. Congressional Research Service, Seite 6

[13] Eine ausführliche Gegendarstellung findet man in der Kurzdokumentation „Beneath the Surface: the investigation into the sinking of the Cheonan“ von HaniTV: http://www.youtube.com/watch?v=SDITkTEDVNA

[14] Bowring, P., 2010b. Washington Shores Up Its Strategic Assets in Asia. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/08/03/opinion/03iht-edbowring.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

[15] Sang-hun, C., 2010a. South Korea Begins Naval Exercises. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/08/06/world/asia/06korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

[16] Sang-hun, C., 2010b. U.S. and South Korea Begin New Round of Drills. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/08/17/world/asia/17skorea.html?scp=1&sq=U.S.%20and%20South%20Korea%20Start%20New%20Joint%20Drills&st=cse [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

[17] Mcdonald, M., 2010b. North Korea and South Korea Exchange Border Fire. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/10/30/world/asia/30korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

[18] Mcdonald, M., 2010c. South Korea Abandons Apology Demand Over Cheonan. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/11/09/world/asia/09korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

[19] Fackler, M., 2010b. Obama Softens U.S. Stance on North Korea. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/11/12/world/asia/12korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

[20] Sanger, D.E. & Mcdonald, M., 2010. South Koreans and U.S. to Stage a Joint Exercise. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/11/24/world/asia/24nkorea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

[21] Sanger, D.E., 2010. North Korea Working With Uranium at Vast New Plant. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/11/21/world/asia/21intel.html [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

[22] Fackler, M. & Mcdonald, M., 2010b. South Korea Reassesses Its Defenses After Attack. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/11/26/world/asia/26korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

[23] Lafraniere, S. & Fackler, M., 2010a. North Withholds Fire After South Korean Drills. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/12/21/world/asia/21korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

[24] Landler, M., 2010. China Joins U.S. in Curbing North Korea. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/12/24/world/asia/24diplo.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

[25] Mcdonald, M., 2010f. South Korean Leader Endorses Talks With North Korea. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/12/30/world/asia/30korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

[26] Mcdonald, M., 2011c. North Korea Calls for Better Relations With South. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/01/03/world/asia/03iht-korea03.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

[27] Mcdonald, M., 2011b. Korean Talks End Abruptly as the North Walks Out. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/02/10/world/asia/10korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

[28] Mcdonald, M., 2011d. North Korea Threatens to Close Hotline With South. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/05/31/world/asia/31iht-korea31.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

[29] Sang-hun, C., 2011a. 2 Koreas Meet, Raising Hopes for New Nuclear Talks. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/07/23/world/asia/23korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 9, 2011].

[30] Sang-hun, C., 2011c. South Korea Returns Fire After North Shells Disputed Waters. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/08/11/world/asia/11korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

[31] Sang-hun, C., 2011b. Korean Nuclear Envoys to Meet Next Week, South Says. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/09/17/world/asia/north-korea-south-korea-nuclear-envoys-to-meet.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

[32]Bumiller, E. & Mcdonald, M., 2011. Gates Reaffirms U.S. Support for South Korea. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/01/15/world/asia/15military.html?_r=1&ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 17, 2011].

[33] Fackler, M., 2010c. South Korea Leader Sends North a Message. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2010/12/28/world/asia/28korea.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

[34] Fackler, M., 2011b. Japan to Propose Closer Military Ties With South Korea. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/01/05/world/asia/05japan.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

[35] Mark E. Manyin, Chanlett-Avery, Nikitin, Taylor. 2010. U.S.-South Korea Relations. Congressional Research Service, Seite 4

[36] Mark E. Manyin, Chanlett-Avery, Nikitin, Taylor. 2010. U.S.-South Korea Relations. Congressional Research Service, Seite 6

[37] Ohne AutorIn, [News Briefing] GNP chief calls for flexibility in S.Korea’s policy on N.Korea after trip to Kaesong : North Korea : Home. Available at: http://english.hani.co.kr/arti/english_edition/e_northkorea/498854.html [Zugegriffen Oktober 15, 2011a].

[38] Hwang, Joon-bum, GNP moves away from Lee’s ultra-hardline N.Korea policy : North Korea : Home. Available at: http://english.hani.co.kr/arti/english_edition/e_northkorea/494183.html [Zugegriffen Oktober 15, 2011y].

[39] Mcdonald, M., 2011d. North Korea Threatens to Close Hotline With South. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/05/31/world/asia/31iht-korea31.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 16, 2011].

[40] Ahn, C., 2011. Unwanted Missiles for a Korean Island. The New York Times. Available at: https://www.nytimes.com/2011/08/06/opinion/06iht-edahn06.html?ref=southkorea [Zugegriffen Oktober 9, 2011].

[41] Mark E. Manyin, Chanlett-Avery, Nikitin, Taylor. 2010. U.S.-South Korea Relations. Congressional Research Service, Seite 8

[42] Mark E. Manyin, Chanlett-Avery, Nikitin, Taylor. 2010. U.S.-South Korea Relations. Congressional Research Service, Seite 12

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s